Madrider Markenabkommen

Das Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken (oder auch Madrider Markenabkommen oder MMA genannt) ist ein Abkommen zwischen einer großen Zahl an Staaten über die internationalen Rechte von sonst nur national angemeldeten Marken. Durch dieses Abkommen wurde es möglich, das Marken, die einem Verbandsstaat angemeldet werden, auch in den anderen Verbandsstaaten Schutz genießen.

In erster Linie vereinfacht das Madrider Markenabkommen also den Weg einer mühsamen und kostenintensiven Parallelanmeldung bei einer Vielzahl von nationalen Markenämtern durchführen zu müssen. Das MMA wurde am 14.4.1891 geschlossen und erfuhr Abänderungen in den Jahren 1900, 1911, 1925, 1934, 1957 und 1967. Deutschland hat das Madrider Markenabkommen am 1.12.1922 unterzeichnet. Es wird von der WIPO in Genf verwaltet. Amtssprache ist Französisch, hilfsweise auch Englisch. Gebühren werden in Schweizer Franken bemessen.

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